Ein Text von: Farah Ahmed, Dung Bui, Eden Michael Kidane…

Möglichkeiten und Grenzen einer Einheit von Religion und Politik

In diesem kurzen Blog soll aus realpolitischer Perspektive ein Überblick über die bisherigen Versuche und Modelle zwecks Einheit von Religion und Politik im Islam gegeben werden.Als Grund für das Scheitern der Muslimbruderschaft als ihrem politischen Arm in Ägypten, kann fehlende Kompromissfähigkeit mit den Eliten und vor allem den Sicherheitskräften genannt werden. Aus realpolitischer Sicht ist das jedenfalls plausibel.Das Scheitern ist deswegen bemerkenswert, weil sich die Bruderschaft unter dem Mubarak-Regime weitgehend konfliktfrei konnte. Namentlich die Armee war von äußeren Hilfen abhängig, weshalb sie als Verbündeter nahezu unerlässlich war. Allerdings war die Muslimbruderschaft zu Kompromissen mit den USA, den Golfmonarchien und der EU fähig. Das zeigte sich an ihrer gemäßigten antiwestlichen Rhetorik. Eine Einigung oder auch Unterordnung unter den militärischen Machtapparat hätte der Muslimbruderschaft einen weitaus größeren Einfluss im Land und mehr Vertrauen von den westlichen Staaten eingebracht. Denn der Westen war nicht an einem islamistischen, antiwestlichen und antiisraelischen Regime nicht interessiert.

Das Scheitern der Regierung Morsi kann ebenso als Scheitern der Idee einer Transformation des Kalifatskonzeptes  angesehen werden. Dieses gilt zwar als Fernziel der Bewegung, genaue Konzepte für die Verwirklichung existieren allerdings nicht. Die Koordination einfacher Stammesgesellschaften unter eine personalisierte Herrschaftsordnung in der islamischen Frühzeit sind kaum vereinbar mit den Anforderungen einer modernen Gesellschaft. Das hat bereits die Verfassungskrise gezeigt. Das Kalifatskonzept hat dennoch eine große symbolische Kraft und mobilisiert Menschen. Aktuell kann das am Beispiel des IS  in Syrien und im Irak beobachtet werden. Einer Politik, die nach islamischen Grundsätzen formuliert ist, ist damit aber keine generelle Absage erteilt. Das Schuramodell kann dabei zur Anwendung kommen.Schura bedeutet Beratung.

Das Modell kann mit westlichen Konzeptionen von Basis- und Rätedemokratie verglichen werden. Hierbei muss aber in stetigen Aushandlungsprozessen die Politik gestaltet werden. Fraglich bleibt, ob dies in Gesellschaften ohne eine Tradition in (relativ) herrschaftsfreier Kommunikation möglich ist. Auch müssen diese Modelle nicht den westlichen Grundsätzen an Partizipation entsprechen, was zum Beispiel die Beteiligung von Frauen und religiösen Minderheiten betrifft. Hierbei ist von Seiten des Westens abzuwägen, welche mittel- und langfristigen Ziele bevorzugt angestrebt werden sollen. Dies gilt vor allem für die Ziele von regionaler Stabilität und gleichzeitiger Demokratisierung.

Als Beispiel für das Funktionieren eines Schuramodells kann das System der Volksdschamahirija(Herrschaft der Massen) unter Muammar al-Gaddafi in Libyen  vorgestellt werden. Im Westen war Gaddafi umstritten, allerdings hoben die USA 2004 die Handelsbeschränkungen auf.Die Herrschaft der Massen war eine ideologische Synthese aus Arabischem Sozialismus, libyschen Stammestraditionen und islamischen Elementen. In der Praxis konnten damit die zentrifugalen Kräfte der Stammesinteressen )ausgeglichen werden und weite Teile der Bevölkerung, insbesondere Frauen, an der konkreten Gestaltung beteiligt werden. Das diktatorische Regime Gaddafis ließ eine Umsetzung nicht zu.

Betrachtet man die konstitutionelle Ebene, kann die Monarchie in Marokko als eine effektive Verbindung von Religion und Politik angesehen werden. Der König ist dabeizugleich politisches und geistiges Oberhaupt. Abgesehen vom Prinzip der Erbfolge ist damit der Forderung nach einer, wenn auch nur symbolischen, Einheit von Politik und Religion Genüge geleistet.

Das Bild der Tahrir-Platz-Demonstrationen. Es ist erwähnenswert, dass es in Ägypten erschienen ist, die so genannte "Third Field", eine revolutionäre Welle gegen das Militär und der Muslimbruderschaft: Zwischen den Anhängern der isolierten Präsidenten Mohamed Morsi Kläger  ,,die Rückkehr der Legitimität" und diejenigen, die hinter den Streitkräften der neuen politischen Führung in Unterstützung stehen, was sie den ,,Weg der Zukunft Karte" genannt, einige haben sich in der Mitte zu stehen gewählt. Sie nannten sich die ,,Third Field" Anhebung der Slogan ,,gegen das Militär und Reste der Bruderschaft" in einer klaren Ablehnung der Rückkehr von einem der beiden Lager zu regieren.
Das Bild der Tahrir-Platz-Demonstrationen. Es ist erwähnenswert, dass es in Ägypten erschienen ist, die so genannte „Third Field“, eine revolutionäre Welle gegen das Militär und der Muslimbruderschaft: Zwischen den Anhängern der isolierten Präsidenten Mohamed Morsi Kläger
,,die Rückkehr der Legitimität“ und diejenigen, die hinter den Streitkräften der neuen politischen Führung in Unterstützung stehen, was sie den ,,Weg der Zukunft Karte“ genannt, einige haben sich in der Mitte zu stehen gewählt. Sie nannten sich die ,,Third Field“ Anhebung der Slogan ,,gegen das Militär und Reste der Bruderschaft“ in einer klaren Ablehnung der Rückkehr von einem der beiden Lager zu regieren.

Quellen:

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